Regionalpolitik ist kein „bequemer Sessel “ aus dem Hause Walter Knoll – Bauland- und Verkehrspolitik als zentrale Felder

Die Regionalfraktion der Freien Wähler sieht den Verband Region Stuttgart als wichtigen Partner der Wirtschaft, der für deren Herausforderungen die notwendigen Rahmenbedingungen mitgestalten muss. Dazu zählen eine gute Verkehrsinfrastruktur, ausreichend Entwicklungsflächen für Wohnen und Gewerbeansiedlung und ein leistungsfähiges Breitbandnetz. In der traditionellen Regionalkonferenz, die mit der Firma Walter Knoll in Herrenberg wiederum ein weithin bekanntes Wirtschaftsunternehmen als Gastgeber hatte, wurden diese Aufgabenfelder kompetent beleuchtet. Ein Höhe- und Schlusspunkt war das Referat des ehemaligen Bundesligaschiedsrichters Knut Kircher.

Der Seniorchef von Walter Knoll, Rolf Benz, und der Marketingleiter Markus Winning, begrüßten und stellten das weltweit agierende Unternehmen vor. In seinem Grußwort skizzierte der Herrenberger OB Thomas Sprißler, Regionalrat der Freien Wähler, seine Stadt als „Mitmachstadt für alle Bürger“. Imponierend sind die von ihm vorgestellten Ziele der Stadtentwicklung.

Der Vorsitzende der Regionalfraktion, Oberbürgermeister Andreas Hesky aus Waiblingen, stellte in einem umfassenden Referat die Ziele der Fraktion vor. Als vorrangig zu beackernde Themenfelder nannte er die regionale Verkehrspolitik, Mangel an Wohn- und Gewerbeflächen, Ausbau des Breitbandnetzes und die Internationale Bauausstellung (IBA).

Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Landrat a.D. Bernhard Maier, war in seinem Element, als er einerseits die notwendigen Ziele einer wirkungsvollen Verkehrsinfrastruktur beleuchtete, andererseits schonungslos die Versäumnisse und Ideologien „grüner“ Autofahrverhinderungspolitik aufzeigte. Er machte deutlich, dass es ohne Nordostumfahrung von Stuttgart und einer leistungsfähigen Filderauffahrt nicht gelingen wird, die Staus rund um Stuttgart und das Feinstaubproblem aufzulösen.

Die von Andreas Hesky geleitete Diskussion brachte eine Reihe engagierter Wortbeiträge, denen man entnehmen konnte, dass wir Freien Wähler mit unseren Vorstellungen auf dem richtigen Weg sind.

Knut Kircher, ehemaliger FIFA- und Bundesligaschiedsrichter schaffte mit seinen launigen Worten die Balance zwischen Humor, Witz und Ernsthaftigkeit. Vieles aus dem Schiedsrichterleben lässt sich auf unseren Alltag übertragen. Langanhaltender Beifall war der Lohn für einen glänzenden Auftritt.

In seinem Schlusswort kündigte Andreas Hesky an, dass die Fraktion der Freien Wähler mit einer klaren Politik, die niemandem nach dem Mund redet, sondern Sachfragen ideologiefrei verfolgt, ihren Einsatz für die Menschen und die Wirtschaft in der Region konsequent und verstärkt erbringen wird.


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